Blumen des Frühjahrs

Ranunkeln als Frühjahrsblüher

Aus unzähligen, dicht aneinander liegenden Laubblättern bestehen ihre kugelrunden, prall gefüllten Blüten, die von der Form her den Primeln und Begonien ähneln. Ranunkeln, von denen es etwa 400 Arten gibt, gehören zu den Hahnenfußgewächsen und setzen im Frühjahr leuchtende Akzente in jedem Beet.

Ranunkeln - Knollenpflanzen des Frühjahrs

Ranunkeln als FrühjahrsblüherVon Mai bis Juni blühen sie in reicher Farbenauswahl auf, die vom zarten Rosa, über strahlendes Gelb und frohes Orange, bis hin zum satten Tiefblau und Purpur reicht. Aus Knollen entwickeln sie eindrucksvolle Blüten, die auf maximal 40 cm hohen Stängeln wachsen und die Gartenbeete und Rabatten um regelmäßige Kugelformen bereichern. Sie leisten Gesellschaft mehreren Frühjahrsblühern, mit denen sie effektvolle Blumenteppiche schaffen können. Weil ihre Blütezeit in die letzten Monate vor dem Sommer fällt, werden sie durch viele Gärtner als Vorboten des Sommers genannt. Gepflanzt sollen Ranunkeln im März werden. Bevor sie aber in den richtig vorbereiteten Boden gesteckt werden, empfiehlt es sich, die Knollen für einige Stunden in Wasser einzuweichen. Am liebsten werden Ranunkeln in farblich gemischten Gruppen gepflanzt. Dabei muss man aber die Abstände von circa zehn bis fünfzehn Zentimetern behalten.

Mit oder ohne Überwinterungsquartier

Ranunkeln gelten als anspruchslose Knollenpflanzen, die keine besondere Pflege bedürfen, um die Augen der Gartenbesitzer mit ihren dichten Blüten zu erfreuen. Sie gehören aber nicht zu den widerstandsfähigsten Gartenpflanzen und sind gegen Mehltau und Blattläuse sehr anfällig. Dieses Problem lässt sich mit handelsüblichen Schädlingsbekämpfungsmitteln beseitigen, erfordert aber von den Hobbygärtnern die Wachsamkeit. Wie die Frühjahrsblüher, denen sie nachfolgen, können Ranunkeln die Winterzeit in der Erde verbringen. Sie benötigen dann aber einen Winterschutz aus Kompost und Reisig, der auf das Beet ausgebracht wird. Sie können auch nach der Entlaubung ausgegraben und in einer Kiste kühl, trocken und luftig überlagert werden.

Für kleine Beete oder Vorgärten sind sie wie geschaffen, genauso wie für Töpfe, Kästen und Kübel, mit denen sich Balkone und Terrassen schön dekorieren lassen. Obwohl sie keine Verkaufsschlager sind, haben sie leidenschaftliche Anhänger, die sich ihren Garten ohne Ranunkeln nicht vorstellen können.

Bildautor: DanielWanke, Bildquelle: pixabay.com